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Ein frisches, aufgeschnittenes Kastenbrot, in dem man Tomaten- und Olivenstücke im Teig sieht

Oliven-Tomaten-Brot oder Pizzabrot

Vanessa Seedorf

Food-Bloggerin & Romanautorin

Auf „Herrin der Töpfe“ möchte ich dir zeigen, dass gesunde Ernährung kein kompliziertes Unterfangen sein muss. Entdecke vielfältige Rezepte, die perfekt zu deinem vollgepackten Tag passen – ohne dabei Kompromisse beim Geschmack einzugehen.

Von schnellen Mahlzeiten bis hin zu gemütlichen Küchenexperimenten findest du hier Inspirationen für jede Gelegenheit.

Also schnapp dir die Kochlöffel, lass den Stress hinter dir und lass uns gemeinsam in der Küche Spaß haben.

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Fragen und Anregungen?

Selber Brot backen hat etwas Ursprüngliches. Ein frisches Brot für meine Familie und mich oder meine Freunde, oder nur für mich 😉. Ich backe besonders gerne Oliven-Tomaten-Brot, von einigen meiner Freunde auch Pizzabrot genannt, weil es nach Italien schmeckt und an Pizza erinnert. Wie es geht und ein paar grundsätzliche Tipps zum Brotbacken erfährst du in diesem Artikel.

Egal, ob Pizzabrot oder anderes Brot – wichtig zu wissen …

Beim Backen gibt es eigentlich nicht viel zu beachten, außer, dass der Teig gehen sollte, der Backofen die richtige Temperatur hat und dass die Backdauer ausreichend ist. Aber im Laufe meines Lebens sind mir immer wieder Fragen von Mitmenschen über den Weg gelaufen, über die ich mir nie Gedanken gemacht habe. Deshalb möchte ich zu Beginn über ein paar grundsätzliche Dinge sprechen.

Der Backofen

Fast alle Brote werden bei 200° Ober- und Unterhitze bzw. 180° Umluft gebacken. Allerdings handelt es sich bei diesen Angaben immer um Richtwerte. Es kann vorkommen, dass ältere Backöfen niedrigere Temperaturen hervorbringen als eingestellt. Es kann passieren, dass ein neuer Backofen bei 190° genauso gut backt wie ein altes Modell bei 210°. Hier solltest du dich auf deine Erfahrung verlassen oder auf ein Backthermometer zurückgreifen. Aber wie immer beim Kochen oder Backen gilt: Keine Panik, wird schon werden. Ich halte mich immer an die Angaben in Rezepten und variiere dann die Backzeit. Um herauszufinden, ob das Backgut durch ist, hilft mir immer die Stäbchenprobe. Dafür ein Holzstäbchen (Schaschlikspieß oder Zahnstocher) in die dickste Stelle des Teigs stechen und wieder herausziehen. Ist noch Teig am Stäbchen, muss das Brot noch backen. Dasselbe gilt auch für Kuchen. Meine Mutter hat übrigens immer einen Rouladenspieß aus Metall für die Probe benutzt. Das ging auch. Wenn du nichts dergleichen im Haus hast, geht auch eine Stricknadel.

Die Backform

Heute gibt es ja die unterschiedlichsten Arten von Backformen. Die Renner unter den Kastenformen sind die mit Antihaftbeschichtung und Silikonformen. Ich bin kein Freund von Silikon, da Silikone schwer abbaubar sind und noch immer der Verdacht besteht, dass sich die darin erhaltenen hormonähnlichen Weichmacher lösen können und in unseren Körper gelangen. Vielleicht ist dieses Problem auch mehr in meinem Kopf als in dem Material, aber bis jetzt habe ich mir keine Kochutensilien aus Silikon gekauft.

Wie auch immer, egal ob Antihaftbeschichtung, die alte Kastenform von Omi oder Silikon, auf jeden Fall würde ich sie gut einfetten, damit sich das Brot nach dem Backen aus der Form löst. Hier kannst du einfach etwas Fett auf ein Küchentuch schmieren und in der Form verteilen. Bitte achte darauf, dass auch die Ecken und Kanten gut eingefettet sind.

Ob das anschließende schwenken mit Mehl oder Paniermehl nötig ist, weiß ich offen gesagt nicht. Meine Oma hat das immer so gemacht und sie schwor darauf. Wenn du andere Erfahrungen hast, lasse mir gerne einen Kommentar da.

Die Gärphase

Jedes Brot, egal ob mit oder ohne Treibmittel braucht eine Ruhephase. Diese dient der Quellung, also der Wasseraufnahme in den Teig, bei Weizenteigen entspannen sich die Eiweiße und egal welches Mehl, der Teig hat Zeit zum Gehen.

In diesem Rezept sind zwei Treibmittel im Teig. Backpulver und Hefe. Das Backpulver wird erst beim Backen aktiv, die Hefe aber schon während der Ruhephase. Dafür wird der Teig an einen warmen Ort gestellt. Im Winter nutze ich hierfür gerne die warme Heizung. Wenn keine Heizung mehr läuft, dann wärme mich den Backofen auf 50° auf und stelle anschließend den Teig in den Ofen.

Dieser sollte abgedeckt sein. Du kannst bei „trockenen“ Teigen einfach ein sauberes Geschirrtuch dafür nehmen. Bei sehr feuchten Teigen, so wie in diesem Rezept decke ich die Form vorher mit etwas Kunststoff ab, damit mir später der Teig nicht am Geschirrtuch klebt. Um keine Ressourcen zu verschwenden, nutze ich einfach einen Müllbeutel. Die Form kommt in den Beutel, dieser wird glatt gezogen, der Überschuss unter die Form gefaltet und ab auf die Heizung. So kann ich später den Beutel einfach zweckmäßig weiter benutzen, denn meinen Müll juckt es nicht, ob etwas Teig an der Tüte klebt 😉.

Das Brot aus der Form lösen

Ein Kastenbrot aus der Form lösen, kann spannend sein. Grundsätzlich gelten zwei Dinge: ca. fünf Minuten warten, bevor man damit beginnt und das Brot während des Abkühlens nicht in der Form lassen.

Wenn das Brot rund fünf Minuten aus dem Ofen ist, kann die Form gestürzt werden. Wenn die Form antihaftbeschichtet und/oder gut gefettet ist (ich würde immer fetten, egal, was mir der Hersteller verspricht) sollte sich das Brot lösen. Wenn nicht: Ruhe bewahren.
Manchmal hilft es, wenn man das Brot einfach ein paar Minuten auf dem Kopf stehen lässt. Irgendjemand hat mal behauptet, dass der dem Brot entweichende Dampf in den Boden der Form steigt und das Brot so löst. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber bei mir hilft es in den meisten Fällen.

Sollte das Brot noch immer hartnäckig in der Form haften, dann versuche vorsichtig mit einem Messer zwischen Brot und Kastenwand entlangzugehen, (aber achte auf deine Antihaftbeschichtung). Klopfe dann auf den Boden der Form. Sollte es sich so auch nicht lösen lassen, dann hilft nur sanfte Gewalt. Meist ist das Brot dann nicht mehr ganz, aber es schmeckt genauso gut.

So! Genug geschrieben. Nun zur Hauptattraktion des Artikels – dem Rezept:

Ein frischens, aufgeschnittenes Kastenbrot mit Oliven und Tomanten im Brot

Oliven-Tomaten-Brot

Schmeckt nach Italien und Pizza. Das Brot ist schnell zubereitet, kann mit Antipasti oder ohne alles gegessen werden und ist wirklich lecker.
5 from 1 vote
Zubereitung 35 Minuten
Backzeit 40 Minuten
Gesamt 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 14 Scheiben
Kalorien 116.5 kcal

Küchenzubehör

Zutaten
 

  • 75 Gramm getrocknete Tomaten in Öl
  • 75 Gramm Oliven Grün und/oder schwarz
  • 1 TL Oregano
  • 300 Gramm Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ½ TL Salz
  • 350 ml Wasser lauwarm
  • 4 EL Öl
  • Fett für die Form
  • Mehl oder Paniermehl für die Form

Zubereitung
 

  • Die Backform einfetten, das Fett mit Mehl oder Paniermehl benetzen und warm stellen. Die Tomaten auf ein Küchenpapier legen, um das Öl etwas zu entfernen. Solltest du mit getrockneten Soft-Tomaten arbeiten, kannst du dir diesen Schritt sparen. Tomaten und die Oliven grob würfeln oder hacken
  • Das Mehl in eine Schüssel geben. Das Backpulver, die Trockenhefe und den Oregano hinzugeben und alles gut vermischen.
    Das Salz mit dem Wasser und dem Öl vermischen und zum Mehl gießen
  • Den Teig kräftig schlagen, bis alles gut vermischt ist. Dann die Tomaten und die Oliven hinzugeben, gut verrühren und in die Backform füllen. (Der Teig ist relativ flüssig.)
    Oliven Tomaten Brot Teig in der Form
  • Die Form mit Folie und einem Geschirrtuch abdecken und auf der Heizung oder einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
    Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen.
  • Auf dem Boden des Backofens ein feuerfestes Gefäß mit kochendem Wasser stellen. Das Brot im Ofen, auf der 2. Schiene von unten, ca. 40 Minuten backen. Anschließend herausholen, ruhen lassen und aus der Form lösen.
    Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen

Notizen

Drei Tipps:
Anstelle von Tomaten in Öl, kannst du Soft-Tomaten verwenden. Die gibt es zum Beispiel bei Aldi oder Lidl in den italienischen Wochen (keine Werbung). 
Grundsätzlich, für alle Backrezepte, gilt: alle trockenen Zutaten erst vermischen und dann die Flüssigkeit hinzufügen. So sorgt man von Beginn an dafür, dass alle Zutaten gut gemischt sind.
Sollte sich das Brot nicht gleich aus der Form lösen, bewahre einfach die Ruhe. Es muss in der Regel erst etwas abkühlen, bevor es sich leicht lösen lässt.

Nährwertangaben

Serving: 1 Scheibe | Calories: 116.5kcal | Carbohydrates: 16g | Protein: 2.8g | Fat: 4.2g
Keyword Brot backen
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Rucola Rote Beete Salat Rezeptbild

Rucola Salat mit Roter Bete und Feta

Dieser Salat schmeckt super zum Pizzabrot. Die knackige Ergänzung zum frischen Brot.
Zum Rezept

Wenn dir das Rezept gefallen hat und dir das Brot schmeckt, lass es mich wissen und schreib einen Kommentar unter diesem Artikel.

Viel Spaß beim Backen und Genießen.

Deine Vanessa

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